Wozu handelsübliche Knete kaufen, wenn man sie auch selbst herstellen kann? Die meisten natürlichen Zutaten hat man sogar zuhause. Zudem können die Kinder bei der Herstellung direkt mithelfen, was das Ganze noch viel spannender macht.

Also wurde gemeinsam überlegt, was man dafür alles braucht. Dann wurde gezählt, gewogen und abgemessen und alles in einer großen Schüssel zusammengerührt. Zum Schluss wurde die Knete in Portionen aufgeteilt und noch eingefärbt. Selbst Glitzerpulver kam zum Einsatz. Nun konnte endlich geknetet und geformt werden.

Die Masse hält sich luftdicht verpackt in Dosen und aufbewahrt im Kühlschrank monatelang.

 

Bei den Eurozwergen wird es nie langweilig. Auch wenn es draußen mal Bindfäden regnet. Bewegung geht überall! Schwupps wurden auf unserem schmalen Flur verschiedene Bewegungsmodule aufgebaut und schon balancierten die Eurozwerge durch den Kindergarten. Um den Parcours zu bewältigen, musste man über Flusssteine, Sensorikmatten und Reifen klettern, hüpfen und balancieren. Dies fördert nicht nur die Geschicklichkeit, das Gleichgewicht, die Koordination und die Wahrnehmung. Nein, es macht auch jede Menge Spaß!

 

Auch in der zweiten Ferienwoche haben die Eurozwerge keine Langeweile aufkommen lassen. Am 25.10.2019 unternahmen wir eine Wanderung zum Tierlehrpfad Lichtenstein. Am Morgen machten wir uns mit unseren zwei voll bepackten Bollerwagen auf den Weg durch den Bergerpark, den Wald und entlang des Feldes bis zum Tierlehrpfad. Herr Eichhorn begrüßte uns dort mit einer kleinen Stärkung und erzählte uns erst einmal, was uns alles erwarten würde. Außerdem durften die Zwerge loswerden, was sie schon alles über Heimat- und Haustiere wissen. Gleichzeitig erfuhren wir sehr viel Neues und konnten etwas dazulernen. Dann ging es auch schon los. Über einen kleinen Trampelpfad gelangten wir zu einer großen Wiese, auf der uns riesige schottische Hochlandrinder mit ihren Kulleraugen anschauten. Diese durften wir mit Brot füttern und bestaunen. Dann ging es auch schon weiter zu den Ziegen, Schafen, den Ponys und sogar Häschen durften wir füttern. Da der Tierlehrpfad auch als kleines Indianerdorf bekannt ist, konnten sich die Zwerge noch bei tollen Naturspielen wie Bogenschießen auspowern. So ein aufregender Vormittag verlangt natürlich auch ein ordentliches Mittagessen. Über dem offenen Feuer brutzelte uns der liebe Herr Eichhorn noch leckere Roster mit Brot. Nach dem Heimweg kamen wir am Nachmittag geschafft aber glücklich wieder im Kindergarten an.

 

In den Herbstferien war es soweit, der ERSTE gemeinsame Waldtag mit dem Hort. Alle waren etwas aufgeregt, doch die Aufregung legte sich schnell. Jeder Eurozwerg bekam ein Schulkind als „Paten“, mit dem es gemeinsam in den Bergerpark lief.

Endlich auf der Waldbaustelle angekommen, wurden noch die Regeln besprochen und alle stellten fest, dass die gleichen Regeln im Hort gelten, wie im Kindergarten.

Nun konnte es losgehen. Alle hatten zu tun. Es wurden Hütten gebaut, Stämme geschleppt und Waldmandalas gelegt. Jeder war beschäftigt. Manche für sich, andere in ihrer bekannten Gruppe und manche auch gemeinsam mit den Schulkindern. Das war ein Erlebnis. Am Ende der gemeinsamen Zeit beschlossen alle: DAS KANN ES ÖFTER GEBEN.

Wir freuen uns schon auf das nächste Mal.

 

Am Freitag, dem 6. September war es endlich soweit...

45 Kinder, die Erzieher und Mitarbeiter des Kiga Eurozwerge luden bei herrlichem Sonnenschein zur feierlichen Eröffnung des neuen Klettergerüstes ein.

2 Jahre dauerte die Vorbereitung. Pläne wurden geschmiedet, Fördermittel beantragt, Sponsoren gesucht und gefunden und Spendenaufrufe gestartet, denn schließlich sollten 20.000 Euro im Geldsäckchen landen. Das Ziel war erreicht und es konnte losgehen…

Nach einer Rekordbauzeit von nur 1,5 Wochen, vom 1. Spatenstich bis zur TÜV-Abnahme, wurde noch Muttererde ausgebracht und neuer Rasen angesät.

Ca 65 Eltern, Großeltern und Gäste waren der Einladung gefolgt. Die Leiterin unserer Kita, Frau Stops, begrüßte die Gäste und die Kinder bedankten sich bei den Sponsoren, dem Trägerverein und den Eltern und Großeltern mit selbstgebastelten Blumen.

Unter großem Jubel und Applaus wurde dann das Band zerschnitten und der mit bunten Luftballons gesäumte Weg zum neuen Klettergerüst war frei gegeben.

Noch bis in den späten Nachmittag hinein wurde gefeiert. Es gab Eis und Hot Dog, Kaffee für die Eltern und Apfelschorle für die Kinder.

Diese Maßnahme wurde mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

 

Am 20.06.19 fand unser jährliches Zuckertütenfest statt. Mit dem Bus ging es nach Zwickau in die Westernstadt „Wild East Town“. Nach einer kleinen Stärkung zeigte der Chef den großen Zwergen wie die Cowboys vor 200 Jahren lebten. Bei lustigen Spielen wie „Hufeisen werfen“, „Ärger den Specht“, „Baumstammweitwurf“, der Goldsuche und Brot backen, fühlten wir uns wie echte Cowboys. Unsere Eltern begrüßten wir mit einem kleinem Abschiedsprogramm. Danach ging es zu unserem selbst gepflanzten Zuckertütenbaum, wo wir unsere prall gefüllten Tüten pflücken durften. Abgerundet wurde der tolle Tag beim gemütlichen Zusammensein mit Gegrilltem, Obst, Gemüse und leckerem Dessert. Vielen Dank an alle fleißigen Helfer, die für unsere Kinder einen unvergesslichen Tag bereiteten.